Kreluna
KI für Anwaltskanzleien
Juristische Aktenvorbereitung verlangt überprüfbare Quellen, Vertraulichkeit und anwaltliche Kontrolle.
Aktualisiert am 5. September 2026
Anwendungen und Prüfpunkte
- Chronologien mit Verweisen auf die Aktenstücke erstellen.
- Vertragsfassungen vergleichen und Änderungen zur Prüfung auflisten.
- Gliederungen und Entwürfe vorbereiten, dabei Tatsachen, Annahmen und fehlende Informationen unterscheiden.
Einen sinnvollen Pilotversuch planen
Beschreiben Sie vor dem Anschluss eines Werkzeugs den aktuellen Ablauf: eingehende Informationen, Systeme, Verantwortliche, Freigaben und Ausnahmen. Wählen Sie einen begrenzten Fall und messen Sie den Ausgangszustand. Testen Sie mit synthetischen oder minimierten Daten und lassen Sie die Ergebnisse fachlich prüfen. Legen Sie Abbruchbedingungen, manuelle Ersatzverfahren und Wartung fest, bevor Sie den Einsatz ausweiten.
Ergebnisse bewerten
Bewerten Sie Dokumententreue, nicht auffindbare Fundstellen, Auslassungen und Prüfzeit. Jede juristische Quelle muss im Original verifiziert werden.
Grenzen und Verantwortung
KI kann Fundstellen erfinden oder Texte falsch auslegen. Ohne fachliche Prüfung liefert sie keine verlässliche rechtliche Entscheidung und ersetzt keine anwaltliche Beratung.
Die Beispiele beschreiben zu prüfende Einsatzmöglichkeiten, keine zugesagten Funktionen oder sofortige Verfügbarkeit. Umfang, Schnittstellen, Kosten und Termine werden je Projekt bestätigt. Zeitersparnis, Genauigkeit oder wirtschaftlicher Erfolg werden nicht garantiert.
Vertraulichkeit hängt von der tatsächlichen Konfiguration ab: rollenbasierte Zugriffe, getrennte Kundendaten, Aufbewahrung, Löschung und beteiligte Anbieter. Senden Sie beim ersten Kontakt keine vertraulichen Unterlagen. Der rechtliche Rahmen muss für den Einzelfall geprüft werden; diese Informationen ersetzen keine fachliche Beratung.